Aktuelles zur Hebammenarbeit in Zeiten der "Corona"-Pandemie

Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse sind als Gesundheits- und Pflegedienstleistungen nach § 5 der aktuell gültigen COVID-19-Notmaßnahmenverordnung erlaubt.

 

Folgende Regelungen gelten für verschiedene Angebote (entschuldigt den Maßnahmen"dschungel"):

 

  • Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens zwei Meter einzuhalten.

  • Kund*innen haben eine FFP2-Maske zu tragen. Schwangere sind von der allgemeinen Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen, ausgenommen. Aus Infektionsschutzgründen sollten Schwangere aber jedenfalls eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. Bei "2G" darf die Maske am Sitzplatz abgenommen werden.
     
  • Der/die Betreiber*in hat sicherzustellen, dass er/sie und seine/ihre Mitarbeiter*innen bei Kund*innenkontakt eine FFP2-Maske (Schwangere: MNS) tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.

  • Für Zusammenkünfte (z.B. Spielgruppen, Babymassage, Vorträge, Workshops) gilt die 2G-plus-Regel: Teilnehmer*innen (ausgenommen Schwangere) müssen also geimpft oder genesen sein und einen gültigen negativen PCR-Test vorweisen (notfalls Antigentest, dessen Abnahme max. 24 Stunden zurückliegt).

  • Für körpernahe Dienstleistungen gilt die 2G-plus-Regel: Besucher*innen (ausgenommen Schwangere) müssen also geimpft oder genesen sein und einen gültigen negativen PCR-Test vorweisen (notfalls Antigentest, dessen Abnahme max. 24 Stunden zurückliegt).

  • Für Rückbildung, Geburtsvorbereitung und Weiterbildungen gilt die 2,5G-plus-Regel: Alle Teilnehmer*innen (ob geimpft/genesen oder nicht) müssen an jedem Kurstag einen negativen PCR-Test vorweisen (bei geimpften/genesenen Personen notfalls Antigentest, dessen Abnahme max. 24 Stunden zurückliegt).

  • Für Gesundheitsdienstleistungen, Selbsthilfe- und psychosoziale Gesprächsgruppen gilt die 2,5G-Regel: Teilnehmer*innen müssen also geimpft, genesen oder PCR-getestet sein. Ich bitte auch geimpfte und genesene Personen um einen negativen PCR-Test (notfalls Antigentest, dessen Abnahme max. 24 Stunden zurückliegt).

  • Für Face-to-face-Einzelberatungen gilt die 2G-Regel: Teilnehmer*innen (ausgenommen Schwangere) müssen also geimpft oder genesen sein. Ich bitte um das Vorweisen eines negativen PCR-Tests.

 

 

Kommt und geht bitte pünktlich und tretet einzeln ein! Bitte betretet die Beratungsstelle erst unmittelbar vor dem vereinbarten Termin. Nach Ende der Beratung, verlasst unser Zentrum ebenso zügig. Der Warte- und Garderobenbereich kann nur sehr kurz genutzt werden.

 

 

Wascht euch bitte die Hände! Reinigt bei Betreten der Beratungsstelle eure Hände gründlich mit Seife oder Desinfektionsmittel.

 

 

Verzichtet auf das Händeschütteln! Bitte verwendet alternative Formen der Begrüßung.

 

 

Tragt eine FFP2-Schutz-Maske! Schwangere sind von der allgemeinen Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen, ausgenommen. Aus Infektionsschutzgründen sollten Schwangere aber jedenfalls eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen.

 

 

Haltet bitte Distanz! Haltet einen Abstand von mindestens 2m zwischen euch und allen Personen, die nicht in eurem Haushalt leben.

 

 

Achtet auf eure Atemhygiene! Haltet bei Husten oder Niesen Mund und Nase mit gebeugtem Ellbogen oder einem Taschenbuch bedeckt und entsorgt dieses sofort.

 

 

 

Solltet ihr innerhalb von zwei Wochen nach eurem Besuch in der Beratungsstelle positiv getestet werden, informiert mich bitte umgehend telefonisch (067762935511).

 

 

 

Die Räumlichkeiten werden häufig gelüftet. Bitte denkt daran, eine Schicht mehr anzuziehen.

 

 

 

Nach 45-60 Min. gibt es eine Pause, um die Maske absetzen zu können.

 

 

 

Es werden derzeit keine Speisen und Getränke (mit Ausnahme von Wasser) angeboten, bitte nehmt eure eigene Trinkflasche und ggf. Selbstverpflegung mit.

 

 

 

Für Personen mit Symptomen (trockener Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruch-/Geschmacksinns mit oder ohne Fieber) ist das Betreten der Beratungsstelle nicht gestattet. Bitte ruft in diesem Fall die Corona-Hotline 1450 an.

 

 

 

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Die Richtlinien verändern temporär auch die Arbeit von uns Hebammen. Durch den Aufruf zur Verringerung sozialer Kontakte und die Schaffung neuer Betreuungsmodelle durch die Krankenkassen ergeben sich neue, zusätzliche Angebote für Anliegen, die nicht zwingend einen Hausbesuch erfordern:

 

Telefonische Beratung: €10,- pro Viertelstunde

Telemedizinische Betreuung (z.B. Clickdoc, Zoom, Skype, Wire): €28,50 pro halber Stunde

 

Für beide Leistungen werden von ÖGK, SVS und BVAEB vom Kassentarif (dieser beträgt 10€ pro Telefonat und 28,50€ pro telemedizinischer Ordination) 80% rückerstattet. Mit den "kleinen Kassen" muss die Verrechnung im Einzelfall geklärt werden.

 

Die kostenlose Mutter-Kind-Pass Hebammenberatung kann ebenfalls telemedizinisch durchgeführt werden.

Online-Vorträge und Kurse über das Nanaya

 

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Geprüfte Informationen über die Hebammenarbeit in Pandemiezeiten und das Virus im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt und Babys sind auf der Homepage des Österreichischen Hebammengremiums zu finden:

 

https://www.hebammen.at/corona/

 

 

 

Informationen der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe:

 

https://www.oeggg.at/

 

 

 

Informationen des Verbands der Still- und LaktationsberaterInnen Österreichs IBCLC:

 

https://www.stillen.at/vsloe-empfehlung-corona-virus-covid-19-und-stillen/